Säureblocker

26.02.2013 veröffentlicht von Dr. Johanna Ullmann

Säureblocker nur bei Indikation verordnen!

Prof. Labenz vom Diakonie-Klinikum Siegen als auch andere führende Ärzte warnen vor zu goßzügiger  und zu langer Einnahme von Säureblockern. Die Nebenwirkungen reichen von bakterieller Abwehrschwäche, Einschränkung in der Eisen-, Vitamin B12-, Schilddrüsenmedikamente- und Magnesiumaufnahme. Und ein erhöhtes Risiko für Osteoposorse. Ein Absetzen führt in vielen Fällen bei längerer Einnahme zu einem Rebound Phänomen, d. h., dass ähnlich einem Entzug die Magenschmerzen nach Absetzen drastisch zunehmen und ein “Magenproblem” vortäuschen. Somit kann es leicht zu einer Dauereinnahme der Säureblocker  kommen.

Gesichert und zugelassen sind Säureblocker bei folgenden Krankheiten:

  • Gastroösophageale Refluxerkrankung
  • Ulkuskrankheit akut und chronisch
  • Helicobakter Behandlung
  • ASS/NSAR-Therapie : Prävention
  • Zollinger-Ellison Syndrom


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